

Hi,
ich freue mich, dass du auf meine Seite gefunden hast und dir gerade Zeit nimmst, diese Zeilen zu lesen.
Meine Sehnsucht ist es, Menschen durch meine Lieder in Berührung mit Gott zu bringen.
Diesen Wunsch trage ich in mir, seit ich als Kind spüren durfte, wie die besondere Kraft von Musik Herzen öffnen und die Gegenwart Gottes diesen leeren Raum in uns füllen kann.
Als ich mit 8 Jahren ein Klavier von meiner Mutter geschenkt bekam, wusste ich noch nicht, welche Reise ich damit beschreiten würde, doch ich spürte, dass es etwas besonderes war, an diesem Ort meine Gefühle in Melodien zu verwandeln.

Als Jugendliche entdeckte ich dazu die Gitarre und mit diesen beiden Freunden im Gepäck flogen die ersten poetischen Worte durch meinen verspulten Teenager-Kopf, Texte, die mir im Chaos eine Hilfe wurden und mir Gottes Gedanken zur Orientierung schenkten.
Mehr und mehr verspürte ich den Drang, meine Erlebnisse mit Jesus, meine Fragen und Zweifel, Freuden und Hoffnungen mit Wort und Musik für mich greifbar zu machen und Gott dabei tiefer verstehen und kennen zu lernen.
Einige Jahre reiften diese von Gott geschenkten Gaben in mir, bis klar wurde, dass sie nicht mehr nur für mich selber gedacht waren.
Dass sie dazu gedacht waren, anderen Mut zu machen und ihnen Gottes Herz für sie zu zeigen.



„Ebbe und Flut“ ist der Titel meines ersten offiziellen Albums.
In der Natur finden wir viele Bilder, die unsere inneren Zustände und unser Werden und Vergehen beschreiben.
Das Bild von Ebbe und Flut ist für mich dabei ein tiefer Ausdruck von dem, wie sich auch unser Leben manchmal anfühlen kann –
in all seinen Veränderungen, Überraschungen, Unsicherheiten, in dem Verborgenen, dem Zerbrochenen, dem Aufgewühlten.
Ein Kommen und Gehen, ein Freilegen und Überdecken, Rauschen und Stille. In dieser Spannung stehen auch wir immer wieder.
Die Lieder auf diesem Album entstanden in den letzten Jahren durch Begegnungen mit Menschen, deren Lebensgeschichten mich nachhaltig bewegt haben.
Sie versuchen, einen Einblick zu geben in Herausforderungen, die so mancher in seinem Leben und auch in seinem Glauben bewältigen muss und die uns alle ereilen können.
Darüber hinaus aber sollen sie vielmehr einen Ausblick schenken.
Darauf, dass keiner in seinen Umständen alleine ist, dass Gott gegenwärtig ist in all unseren Kämpfen und immer einen Ausweg hat.
Es sind gesungene Gebete, die ich auf dem Herzen trage, für all die zerbrochenen und suchenden Seelen da draußen.
„Alles hat seine Zeit“ ruft er uns durch die Schöpfung zu.
Vertraue, denn es wird nicht für immer so bleiben.